Presseberichte

(FELDSTETTEN/sz) 35 Musiker der Musikkapelle Feldstetten haben unter der Leitung von Christoph Winkler ihr Jahreskonzert in der Delau-Halle gegeben. Unter dem Musical-Titel „Hairspray“ präsentierten sie am Samstag ein vielseitiges Programm, dem das Spiel der Musikerjugend vorausging.

Von unserer Mitarbeiterin  Petra Starzmann

Zuerst zeigte der musikalische Nachwuchs, was er unter der Leitung von Tanja Bergann erarbeitet hat und was flottes Spiel bedeutet, dann begeisterten die aktiven Musiker das Publikum in der vollen Halle. Unter der Leitung von Christoph Winkler führte die Musikkapelle bekannte Werke in der Bearbeitung für konzertante Blasmusik ebenso auf wie traditionelle Blasmusikstücke.

Mit einem klassischen Marsch leitete die Kapelle ein. Feierlich wirkten die Pauken und Trompeten im „Coburger Marsch“ von Michael Haydn. Den geehrten Mitgliedern -- sechs Musikern für ihre zehn und zwanzig Jahre währende Aktivität sowie dem Vereinsvorsitzenden Wilhelm Bäumler für sein 20 Jahre währendes Vorstandsengagement -- spielten die Musikerkollegen kraftvoll den Kreismarsch „Von der Alb zur Donau“ von Siegfried Rundel. Von moll-Tonarten durchzogen war der „94er Regimentsmarsch“ von Josef Matys in einer Bearbeitung von Siegfried Rundel, dem die fesche „Hutnická Polka“ von Cenek Lukás folgte. Hier wie in den modernen Stücken überzeugte die Kapelle in der gekonnten Wiedergabe des musikalischen Charakters.

Der Colorado fließt spielend

Er fließe von den schneebedeckten Rocky Mountains bis zum Golf von Kalifornien, beschrieb Moderatorin Angela Oesterle den Lauf des Colorado. Entsprechend folgten die Musiker in „Colorado River“ von Kees Vlak dem Flusslauf vom Bach bis hin zu Stromschnellen, beschrieben die Flusslandschaft mit zartem Glockenspiel, dann mit anschwellendem Klangkörper.

Titelstück klingt flott und locker

Weiter in Amerika blieb die Kapelle mit „Just a closer walk with thee” in einem Arragement von Johnnie Vinson, gewürzt mit eigenen Zugaben des Dirigenten. In diesem Spiritual mit Dixie-Elementen glänzten gleich vier Solisten : Ulrich Bohnacker auf der Tuba, Johannes Bäumler auf dem Xylophon, Peter Erne auf dem Flügelhorn und Helmut Ruhland am Schlagzeug.

Das anspruchsvollste Stück des Konzertabends war jedoch das Titelstück mit Auszügen aus dem aktuellen Musical „Hairspray“ von Marc Chaiman, hier in einer Bearbeitung von Ted Ricketts. „Wer danach keine gute Laune hat, dem ist nicht zu helfen“, bereitete Wilhelm Bäumler auf das Gute-Laune-Medley vor. Wie eine gute Frisur, flott und locker meisterten die Musiker und Musikerinnen ihre Titelmusik, frech und jung kamen die Musicaltöne daher.

Bevor die Kapelle mit „Heal the world” den King of Pop, Michael Jackson, zitierte, gab es noch ein Medley voller Hits mit Wiedererkennungswert: „I can turn you loose“ oder „Soul man“ gehörten zum musikalischen Part der „Blues Brothers Revue“, während die Schlagzeuger stil-echt mit schwarzer Sonnenbrille, schwarzem Anzug und Krawatte als legendäre Blues Brothers erschienen. Der sichtlich guten Laune der Konzertbesucher noch eines dazu gaben schließlich die „Golden Hits” von James Last, die das stimmige Konzert mit froher Rhythmik, voller „Wochenend und Sonnenschein“ passend beschlossen.

(Erschienen: 14.03.2010 21:20)

Einen wunderschönen, besinnlich musikalischen Adventsabend schenkte der Musikverein Feldstetten der Gemeinde in der mit Kerzen stimmungsvoll beleuchteten St. Gallus Kirche.

"Ruhe finden und zusammen besinnlich den Ausklang des zweiten Advent beginnen", war der Wunsch der Musikanten, welchen sie stimmungsvoll erfüllten. Mit dem weltbekannten "Abide with Me" von William Henry Monk eröffnete die Musikkapelle unter der Leitung von Christoph Winkler ruhig und dennoch imposant das adventliche Kirchenkonzert.

Übergehend zu "Suite 1600" - einem Auszug einer Oper von Johann Pezel in fünf Sätzen, verzauberten die Musikanten die Zuhörer in der nahezu voll besetzten St. Gallus Kirche. "Die Posaunen von Jericho" schienen der St. Gallus Kirche trotz ihres üppigen Klangs zum Glück nichts anzuhaben - ihr Ton faszinierte jedoch die begeisterten Besucher des Konzerts, die den Solisten kräftig applaudierten.

Die Übergänge der einzelnen Musikstücke ließ Nicole Enderle mit ihrer weichen Stimme warm ineinanderfließen. Sie stimmte die Zuhörer sehr angenehm auf die jeweiligen Kompositionen ein. So sahen viele wohl vor ihrem geistigen Auge einen üppig blühenden Rosengarten, während jeder den Klängen der Liebestragödie "Last Rose of Summer" aus der Feder des begnadeten Komponisten Friedrich von Flotow lauschte.

Die Schönheit und Eleganz, ja sogar der Duft der Rosen schien greifbar in der Luft zu liegen, durch die wunderschöne musikalische Interpretation dieses Stücks.

Mit "Just a closer walk with thee" von Johnnie Vinson brachten die Musikanten den Dixielandswing, die wohl erfolgreichste Zeit des Jazz, in die Kirche nach Feldstetten. "Wir möchten Ihnen dadurch diese andere Art von Kirchenmusik, die Gospels etwas näher bringen", sagte Nicole Enderle zum Einstieg und es kam richtig Leben in die Kirche. Beine wippten und viele Hälse wurden immer länger, um die Solisten zu sehen, die sichtlich ihre Freude an dem flotten Jazz hatten.

Mit "Friends for Life" von Dizzy Stratford kehrte wieder Ruhe und Besinnung in die Herzen aller ein. Sanfte Töne regten zum Nachdenken an, erzählten weich und leise von Freunden des Lebens, die neben einem gehen und dann da sind, wenn sie gebraucht werden. Mit dem Choral "Jesu bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach verabschiedete sich die Musikkapelle Feldstetten mächtig und imposant.

Die tolle Akustik der Kirche ließ die Töne so mächtig erschallen, dass es vielen ganz wohlig ums Herz dabei wurde, Jesus Nähe spürbar schien. Voller Freude sang die Gemeinde zum Abschluss des besinnlichen Abends und zur Einstimmung auf das Fest der Liebe "Macht hoch die Tür", bevor alle friedlich den Heimweg antraten. 

Autor: MARGIT WEBER | 09.12.2009  Südwest Presse

Jugendwerbung 2009

Musik soll den Kindern Spaß machen

FELDSTETTEN - Spaß sollen Kinder an der Musik haben: Dies ist ein wichtiger Aspekt der Jugendausbildung des Musikvereins Feldstetten, wie Tanja Bergann vom Verein am Samstag interessierten Eltern berichtet hat. Seit knapp zwei Jahren erfolgt die Ausbildung des Nachwuchses dabei nach einem neuen, ganzheitlichen Konzept.

Nach neuen Wegen hat der Musikverein Feldstetten in der Jugendausbildung gesucht: "Die Jugend ist die Zukunft des Vereins", unterstrich Tanja Bergann, Jugenddirigentin des Vereins, die Entscheidung für ein neues Konzept: "Vor zwei Jahren wurde das Konzept neu gestaltet", berichtete sie den knapp 40 Interessierten, die am Samstag in die Delauhalle zur Informationsveranstaltung gekommen waren. Anhand von Bildern eines Zuges, begleitet von dem Maskottchen Olli, legte Bergann das "ganzheitliche System" des Konzepts dar, das in drei Phasen aufgebaut ist.

Vom Bahnhof aus ging es für den Zug und Olli zur ersten Haltestelle, der musikalischen Früherziehung, bei der Olli als Handpuppe seine pädagogischen Dienste tut. Diese beginne im Alter von vier Jahren, wobei das Programm auf zwei Jahre ausgelegt sei, führte Bergann über die Heranführung der Kleinen an die Musik aus. Gemeinsames Singen, Tanzen, aber auch Spielen oder Basteln gehören dazu. Dabei zeigte die Jugenddirigentin einfache Instrumente zum Zupfen oder eine Kronkorkenschelle, die sie mit den Kindern am Samstag gebastelt hat.

Zweiter Halt: Blockflöte

Als zweite Haltestelle für den Ausbildungszug präsentierte Bergann den Blockflötenunterricht für Kinder etwa zwischen sechs und acht Jahren. Dabei geht es um die Erweiterung und die Vertiefung der musikalischen Grundkenntnisse. Lieder und Melodien werden gespielt. Immer wichtig dabei: "Dass die Kinder Spaß und Freude an der Musik haben", betonte Bergann.

Dies gilt zwar auch für die dritte Phase der Ausbildung, wenn es ans Erlernen eines Instruments geht, doch: "Jetzt wird es ein bisschen ernster", hob Bergann hervor, denn ohne Üben gehe es eben nicht. Haben die Kinder das passende Instrument für sich gefunden, beginnen sie in der Jugendkapelle zu spielen. Dabei trifft sich unter der Leitung von Tanja Bergann der musikalische Nachwuchs von den drei Musikvereinen aus Feldstetten, Donnstetten und Zainingen.

Schlaginstrumente, Blech- und Holzblasinstrumente haben die Kinder dabei zur Auswahl, wie Bergann den Eltern aufzählte, während die zukünftigen Musikanten vor der Halle tobten. Doch als es dann ans Ausprobieren der Instrumente in der Halle ging, waren alle schnell dabei.

(Erschienen: 15.06.2009 in der Schwäbischen Zeitung und unter www.szon.de)

 

Gäste erleben musikalische Vielfalt und Hörgenuss

FELDSTETTEN - Ein grandioses Jahreskonzert haben der Musikverein Feldstetten und die Gemeinschaftsjugendkapelle ihrem begeisterten Publikum geboten. Die Musiker boten ein breites Spektrum an Werken und beeindruckten durch ihr präzises und vielseitiges Spiel.

Von unserer Mitarbeitern Susanne Kuhn-Urban

Der Vereinsvorsitzende Wilhelm Bäumler zeigte zu Beginn die Probleme auf, die ein Dirigent hat, bevor er den Taktstock hebt: "Er fragt sich was ist aktuell? Was erwartet das Publikum? Was kann ich meinen Musikern zumuten?" Dass Dirigent Christoph Winkler alle drei Fragen treff-sicher beantwortet hat, zeigte sich an der Begeisterung des Publikums und den erschöpften, aber glücklichen Gesichtern der Musiker. Er mutete den Instrumentalisten einiges zu, diese bewältigten ihre Aufgaben mit Bravour, und das Publikum war begeistert.

Nach Registern sortiert marschierten die Musiker Feldstettens in die Delauhalle ein. Jürgen Stark führte durch den musikalischen Abend. Klanggewaltig eröffnete der Musikverein den Konzertabend mit der Fantasie "Adventure" von Markus Götz. Die Abenteuerreise des Helden war hautnah zu erleben, Catalina Tasch zauberte gefühlvoll die Romanze auf der Querflöte. Nicht minder majestätisch ging es weiter mit der Filmmusik zu "The Rock", wobei nicht nur die interessanten Zwiegespräche zwischen Posaune und Trompete hörenswert waren.

Bekannte Opern im Medley

Einen bunten Strauß aus italienischen Opernchören präsentierte die Kapelle mit "Viva Belcanto". An den Beginn hatte der Komponist Alfred Bösendorfer das berühmte Trompetensignal aus dem "Capriccio Italiano" von Tschaikowski gestellt, gefolgt vom "Gefangenenchor" aus der Verdi-Oper "Nabucco". Dem folgte der "Triumphmarsch" aus "Aida", ebenfalls von Verdi. "Santa Lucia" durfte genauso wenig fehlen wie die schnelle Tarantella "Funiculi, Funicula" zum Abschluss des Medleys.

Nach der Pause waren bei der Solistenparade einige Register stark gefordert. Den Auftakt machten die Posaunisten Erwin, Michael, Wilhelm und Lisa Schmutz sowie Jürgen Kuhnle mit "Die Posaunen von Jericho". Bei "Music for Drums" durften sich die Schlagzeuger Johannes Bäumler, Helmut Ruhland und Johannes Federle so richtig austoben. Ihre präzisen, punktgenauen Einsätze, ihr voller Körpereinsatz, damit bei einer Generalpause auch kein Becken und kein Resonanzkörper mehr nachklingt, garantierten den Erfolg des Stücks.

Riesigen Beifall und gleich die Forderung nach einer Zugabe heimsten die beiden Tubaspieler Alexander Oesterle und Ulrich Bohnaker mit ihren swingenden, miteinander kommunizierenden Tuben ein. Humorig zeigten sich die Musiker beim nächsten Stück "Mouthpiece Mania". Wie schon der Titel verrät, ließen die Trompeter und Flügelhornisten Erwin Gölz, Rudi Schwenk, Wolfgang Röcker, Florian Mutschler, Wilhelm Bäumler, Thomas Häberle, Martin Röcker, Peter Erne und Michael Röcker ihre Instrumente einfach stehen. Sie interpretierten Stücke wie "Also sprach Zarathustra", "An der schönen blauen Donau", "Töne der Stunden" und "Wilhelm Tell" nur auf den Mundstücken, während die Kapelle im Hintergrund die Melodie spielte.

Wieder bei der volkstümlichen Musik angelangt, stellte der Musikverein die stimmungsvolle Polka "Wir Musikanten" von Kurt Gäble vor, bevor das letzte Stück des Abends "Wir Regimentskinder" von Julius Fucik erklang. Auch eine Zugabe haben die Musiker vorbereitet, die vom Publikum auch lautstark eingefordert wurde: Als Zugeständnis an die gerade herrschende Fasnetszeit erklangen fetzige Sambarhythmen. Doch das Publikum hatte noch nicht genug, nochmals mit der Polka "Wir Musikanten" verabschiedeten sich Dirigent Christoph Winkler und seine Kapelle schließlich endgültig vom begeisterten Publikum.

(Erschienen: 16.02.2009)

 

 

"Ungarns Kinder" sind eine Uraufführung
Der Musikverein Feldstetten lädt am Samstag, 20 Uhr, zu seinem Jahreskonzert in die Delauhalle ein. Die Musiker Feldstettens wie die Gemeinschaftsjugendkapelle aus Zainingen, Donnstetten und Feldstetten bieten ein buntes Musikprogramm.
Im Vorfeld des Konzertabends sprach SZ-Redakteur Hansjörg Steidle mit dem Dirigenten Christoph Winkler und dem Vereinsvorsitzenden Wilhelm Bäumler.
Herr Winkler, nach welchen Kriterien haben Sie das Musikprogramm für das Konzert zusammengestellt?
Das Musikprogramm unseres Jahreskonzerts ist zweigeteilt. Im ersten Teil sind konzertante, anspruchsvolle Werke zu hören. Im zweiten Abschnitt nach einer Pause haben wir moderne Stücke im Programm, bei dem Solisten oder einzelne Register gefordert sind. Sie haben dabei die Gelegenheit sich auszuzeichnen.
Auf welche Werke dürfen sich die Konzertbesucher zunächst freuen?
Auf vier interessante Stücke, bei denen alle Register voll zum Einsatz kommen. Beginnen werden wir den Konzertabend mit eine Fantasie des zeitgenössischen Komponisten Markus Götz. Bei "Adventure" erleben die Besucher einen Abenteuerfilm ohne Bilder, jedoch mit einer Vielfalt an Tönen. Die passenden Bilder müssen sich die Zuhörer in ihrer Fantasie schaffen. Götz stellt sich einen Helden im Dschungel vor, wo Gefahren lauern. Eingebunden in die Abenteuer ist ein Romanze. Der Held muss seine Schöne schließlich loslassen und sich in neue Gefahren stürzen. Es ist ein konstrastreiches Stück, das mit einem dramatischen Allegro endet.
Welche weiteren Weisen haben Sie für den ersten Teil ausgewählt?
Bekannt ist vielen Filmfreunden der Film "The Rock". In nur vier Wochen entstand die Musik zu diesem Actionthriller, in dem Nicholas Cage und Sean Connery die Hauptrollen spielen. Das Trio Nick Glennie-Smith, Hans Zimmer und Harry Gregson-Williams hat eine tolle Musik geschaffen, die Bruce Fraser für Blasorchester zusammengefasst hat. Dann dürfen sich die Gäste auf italienische Ohrwürmer in dem Medley "Viva Belcanto" freuen, das Alfred Börsendörfer arrangiert hat. Bekannte Weisen wie das "Capriccio Italiano", der "Gefangenenchor" aus "Nabucco", den "Triumphmarsch" aus "Aida", "Santa Lucia" oder das "Trinklied" aus "Traviata" sind in dem Potpourri vereint.
Schließlich führen Sie die Gäste noch nach Ungarn?
Das ist richtig. Mit dem schönen Konzertmarsch "Ungarns Kinder" erleben die Gäste eine Uraufführung. Die Komposition von Emil Toft hat unlängst erst Siegfried Rundel für Blasorchester arrangiert, sie ist noch nicht auf dem Markt zu haben. An diesem fröhlichen Marsch hat unser Musikkamerad Thomas Häberle wesentlichen Anteil, der ihn bei seinem Urlaub in Südtirol begeistert hörte und ein Manuskript mitbrachte. Rundel klärte die Verwertungsrechte und schuf "Ungarns Kinder" für Blasorchester.
Welche Solisten und Registergruppen dürfen sich im zweiten Teil des Konzerts entfalten?
Unser zweiter Teil ist in der Tat eine Solistenparade, bei der eine Reihe von Musikern im Mittelpunkt stehen. Zunächst sind einige Posaunisten in Harald Kolaschs biblischem Werk "Die Posaunen von Jericho" gefordert, lautstark werden dabei die Posaunen zu hören sein. Alle Arten von Rhythmus- und Percussion-Instrumenten kommen in "Music für Drums" von Luc Gistel zum Einsatz. In "Let the tubas swing" stellen sich zwei Tuben im Duett swinghaft vor.
Was verbirgt sich hinter dem Titel "Mouthpiece Mania"?
Eigenartige und selten gehörte Klänge pfeifen die Trompeter und Flügelhörner auf Mundstücken in dem Stück von Ware S. Mahorn, das mit verrückte Mundstücke übersetzt werden könnte. Es ist ein interessantes Werk, das sich von der allgemeinen Blasmusik abhebt.
Welche Werke stellen besondere Ansprüche an die Musiker?
Sie müssen bei allen Weisen konzentriert zu Werke gehen. "Adventure", "The Rock" und "Viva Belcanto" sind drei sehr anspruchsvolle Werke mit vielen Tempi-Wechsel und unterschiedlichen Läufen. Getragene und rasante Passagen wechseln sich ab. Die schönen Weisen leben von interessanten Wechselspielen.
Herr Bäumler, wie viele Musiker zählt der Verein? Was macht die Nachwuchsarbeit?
Wir sind 35 Musikanten und würden uns über die eine oder andere Verstärkung freuen. Wir hoffen, bald auch Nachwuchsmusiker aus unserer Gemeinschaftskapelle Zaningen-Donnstetten-Feldstetten integrieren zu können. Tanja Bergann unterrichtet die rund 30 Jungmusiker, von denen zwölf aus Feldstetten kommen.
Was sind die weiteren Veranstaltungen der Musikkapelle 2008?

Bei einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Feste wirken wir mit oder sind Veranstalter. So spielen wir bei der Mai-Serenade am 10. Mai und beim Marktplatzhock am 18. und 19. Juli. Mit dabei sind wir beim Kreismusikfest in Kirchbierlingen am 12. und 13. Juli und beim Römerstein-Treffen in Gutenberg am 14. Juni. Selbstverständlich wird es wieder unser Weinfest im Herbst geben.

(Erschienen: 14.02.2009)